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Der alte Blues

Dieses Thema im Forum "Blues, Jazz, Folk" wurde erstellt von xenadmin, 4. August 2016.

  1. Jester.D

    Jester.D Aktives Mitglied

    Den Song hatte ich schon mal an anderer Stelle gepostet. Die komplette CD ist toll, aber insgesamt eher nicht so bluesig.
     
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  2. The Wombat

    The Wombat Mitglied

    Ich gebe jetzt den Ketzer.
    Der 1. Clip ist eine musikethnologische Feldaufnahme, an DER Legende kratzen nur die wenigsten...falls überhaupt. Mr. Johnson finde ich ziemlich überbewertet....aber er ist Legende.
    Der 2. Clip ist ein klarer Beweis dafür, dass ein gewisser Mr. Jagger zumindest vor vielen Jahren eine Scheißstimme hatte oder bei dem Konzert unter Drogen stand.
    Der 3. Clip ist nicht "nachgespielt", er ist die beste Version dieses Songs.
     
  3. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Albert Cummings mit dem schönen Song "Lonely Best".



     
  4. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Lucinda Williams ist wahrlich nicht die klassische Bluesmusikerin, aber hier ist ein Song von ihrem neuen Alben, der hier gut hineinpasst...

     
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  5. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Coen Wolters Band mit Ain't Mo Was

     
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  6. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    @Mariflold:

    Super Tipp und den Musiker aus den Niederlande hatte ich schon lange nicht mehr aufgelegt:).
     
  7. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Mac Arnold mit I'don't know.

     
  8. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    Die Musikerin Vanja Sky habe ich mal auf einer Blues Caravan
    Tour gehört und das neue Album gefällt mir sehr gut:).

    Vanja Sky - Hard Times
     
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  9. The Wombat

    The Wombat Mitglied

    Oh ja. Die Frau zählt zu den "jungen Wilden" im Blues-Zirkus, passt also eigentlich gar nicht hier in den "alten Blues" rein. ;) Sie hat eine leicht rauhe Stimme, die ein wenig nach "Gunsmoke" riecht.
    Was noch hinzu kommt: ihre Band ist richtig gut. Und da sie Einlass bei RUF-Records gefunden hat, gehört sie in mein Beuteschema.
    Ein paar Songs aus dem neuen Album "Woman Named Trouble" habe ich gehört und muss sagen: recht ordentlich Bandbreite, recht abwechslungsreich. Und wenn sie "Oh Well" covert, erinnert man sich mal wieder daran, wie Fleetwood Mac mal angefangen hatten..... :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2020 um 23:46 Uhr
  10. Jester.D

    Jester.D Aktives Mitglied

    Noch'n Oh Well-Cover. Eines meiner liebsten Stücke der "ollen" Flletwood Mac. Das Ding hatte ich sogar eine zeitlang als Erkennungsmelodie meiner Disko um 1972 herum.
    Bei den jungen wilden Blues-Damen trete ich mittlerweile bei mir stark auf die Bremse. Da ist mir zuviel Masse und keine echte Klasse (mehr).
     
  11. The Wombat

    The Wombat Mitglied

    Kommt darauf an, mit wem man sie vergleicht....gegen eine Bettye LaVette, Etta James oder Big Mama Thornton kriegt wohl kaum eine der "jungen Wilden" einen Stich. Obwohl diese Vergleiche ein wenig hinken. Die jungen wilden Blues-Damen stehen recht....ähhh...breitbeinig :rolleyes: mit E-Gitarre auf der Bühne und räubern eher in den Gefilden männlicher Kollegen.
    Ich bin zumindest recht froh, dass es sie gibt...so manch eine dieser Damen bringt im wahrsten Sinne "a breathe of fresh air" in die manchmal etwas angestaubten Blues-Hinterzimmer.
     
  12. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    @Wombat:

    Was du sagst gefällt mir sehr gut, aber ich habe Vanja Sky bei einem Blues Caravan
    Konzert gesehen und sie war für mich damals sehr gut, aber leider waren
    die beiden anderen Musikkollegen einfach noch etwas besser:).

    Die beiden anderen Kollegen waren Mike Zito und Bernard Allison,
    aber eventuell waren die auch sehr gute Lehrer:).
    Wenn du mit den wilden Blues-Damen Schluß gemacht hast ist das deine Sache,
    aber für mich gibt da ohne weiteres Luft nach oben:).
     
  13. The Wombat

    The Wombat Mitglied

    Ich überlege gerade, ob ich nicht mal einen Thread für den "jungen Blues" in die Welt setze. :rolleyes:
    Es ist jetzt vielleicht 8 oder 9 Jahre her, dass ich wirklich von so etlichen jungen Wilden (tatsächlich meist Frauenpower) ziemlich angefixt wurde.
    Ein gewisser Mr. Joe Bonamassa hat einigen dieser Damen mit seinem Durchstarten vor einem guten Dutzend Jahren schon ein wenig den Weg geebnet, man könnte schon fast sagen, in seinem Kielwasser begannen weibliche Karrieren im Blues, die es ohne ihn vielleicht nicht gegeben hätte.
    Vor dieser Zeit (also in den 1990ern und frühen 2000ern) gab es auch schon weibliche Bluesgrößen.....man denke an Deborah Coleman, Susan Tedeschi oder Joanna Connor, die wirklich große Hausnummern im Blues(rock) sind. Sie waren allerdings in aller Regel außerhalb der Blues-Szene kaum bis gar nicht bekannt.
    Der Nachwuchs (quasi eine halbe Generation später) ließ in Form von Dani Wilde, Samantha Fish, Ana Popovic oder Beth Hart entweder nicht lange auf sich warten, oder sie starteten (nochmal) richtig durch. Einige von ihnen (Popovic oder Hart) sind nicht mehr ganz sooooo jung, was der Sache aber keinen Abbruch tun sollte.
    Bei vielen dieser Protagonistinnen liegt der Fokus natürlicherweise nicht mehr so sehr auf dem, was man gemeinhin als traditionellen Blues bezeichnen mag, sie bauen ihren Blues oft auf einem sehr rockigen Fundament auf oder lassen auch durchaus mal eine Prise Country(rock) mit einfließen.

    Ich ordne da mal meine Gedanken, stöbere in meinem Bestand und schaue, was ich vielleicht auf den Weg bringen kann.
     
  14. The Wombat

    The Wombat Mitglied

    Und jetzt noch ein Ding, das ich seit vielen Jahren sehr schätze....um nicht zu sagen: sehr liebe.

    [​IMG]

    Bei seinem Erscheinen im Jahre 2005 schlug dieses Monsterwerk fast schon wie eine Bombe ein, wurde absolut überwiegend von der Kritikasterzunft in den Himmel gehoben und einige von denen fielen fast schon auf die Knie vor lauter Verehrung.
    Und womit? Mit Recht....für mich ohne jeden Zweifel.

    So ziemlich jedem dürfte bekannt sein, wofür der Mann mit der markanten Reibeisenstimme davor überwiegend bekannt war.....er war halt für die meisten Menschen der "Josephine-Chris".

    Wie es zu diesem Werk kam, kann man im Net ausführlich nachlesen.
    Kurzform: er komponierte und schrieb nach seiner Genesung von einer Krebserkrankung in den Jahren 2004 und 2005 die irre Anzahl von 137 Songs, die er auf insgesamt 11 CDs verteilte, die er wie folgt betitelte:

    1. „Beginnings“
    2. „Country Blues“
    3. „Louisiana & New Orleans“
    4. „Electric Memphis Blues“
    5. „Texas Blues“
    6. „Chicago Blues“
    7. „Blues Ballads“
    8. „Gospel Soul Blues & Motown“
    9. „Celtic & Irish Blues“
    10. „Latin Blues“
    11. „60s & 70s
    Nähere Informationen über Entstehung und Hintergründe gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Guitars

    Im Jahre 2005 habe ich gut 3 Wochen vor Veröffentlichung vorbestellt......für damals 79 €. Ein Spottpreis, wie ich auch heute noch finde.

    Und dazu gibt es eine kleine Geschichte: ich wollte unbedingt eines der ersten 100 Exemplare, welche von Chris Rea handsigniert waren. Ein solches bekam ich auch.
    Als ich die CDs abspielte, bemerkte ich, dass es auf einigen der Silberscheiben knisterte und knackste....eben wie bei einer schon etwas ramponierten Schallplatte.
    Innerhalb kurzer Zeit gab es im Net diverse Diskussionen hierüber und ich schrieb eine E-Mail an den großen Onliner, schilderte das "Problem" und bat darum, die Sache doch bitte mal zu prüfen.
    Schneller als die Polizei erlaubt erhielt ich damals eine Rückmeldung vom Onliner, dass mir natürlich unverzüglich "Ersatzware" für meine beschädigten CDs zugeschickt würde und ich solle doch bitte gleichzeitig die beschädigte Version zurücksenden.
    Nach noch nicht einmal 2 Tagen hatte sich die Diskussion im Net dahingehend quasi verfestigt, dass dieses Knistern und Knacksen von Chris Rea tatsächlich beabsichtigt war und nicht etwa einen Herstellungsfehler darstellte.
    1 Tag später kam die Ersatzlieferung (nochmal handsigniert) bei mir an. Meine "kaputte" Version lag noch auf dem Tisch.
    Was habe ich gemacht? E-Mail an den freundlichen Service-Mitarbeiter beim Onliner mit dem Inhalt: ihr bekommt von mir nix zurückgeschickt, bitte die Ersatzlieferung als zusätzliche Bestellung ansehen, Betrag abbuchen und fertig. :cool:

    Die Ersatzlieferung habe ich (unausgepackt und eingeschweißt) heute noch. :cool:
     
  15. Andie Arbeit

    Andie Arbeit Aktives Mitglied

    Katie Webster.jpg
    Vor einigen Tagen stellte @Marifloyd den Song „Hold on to what you got“ von Katie Webster vor. Ich war von dem Teil so begeistert, dass ich gleich die CD „The Swamp Boogie Queen“ orderte und wurde nicht enttäuscht.
    Auch wenn das Album aus dem Jahre 1988 ist, so ist es das Comeback-Album einer hochkarätigen Blues- und Soulsängerin. So hochkarätig wie das Album ist auch die Unterstützung. Bonnie Raitt bedient bei „On the Run“ die Gitarre und singt gemeinsam mit Webster den Song „Somebody´s on your case“. Robert Cray ist im Opener „Who making love?“ dabei. Dieser geht übrigens gleich perfekt ins Ohr. Schöne Bläsersätze und ein wunderbar souliger Gesang sind ein perfekter Einstieg. Es folgt ein Cover von Phil Phillips und George Khoury aus dem Jahre 1959 „Sea of love“. Der Song geht gut ins Ohr doch dort liegen bei mir bereits einige perfekte Coverversionen, die diesen Song für mich in Beschlag genommen haben, als da sind „The Honeydrippers“, „Iggy Pop“ und natürlich das richtig düstere Teil von Tom Waits. Macht aber nix, mit einem feinen Boogie geht’s weiter und nach einer überzeugenden Ballade (Eigenkomposition) gibt es mit „Fa-Fa-Fa-Fa-Fa“ einen richtig gut gelungenen Otis Redding-Cover. Unter die Haut gehend, die Piano-Ballade „Try a little Tenderness“. Überzeugend ist Websters druckvolle Stimme, die immer wieder sehr gekonnt von den begleitenden Bläsersätzen in Szene gesetzt wird. Insgesamt bietet das Album tolle, im Spannungsfeld zwischen Boogie, Soul und Blues angesiedelte Songs ohne jegliche Schwäche.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2020 um 04:34 Uhr
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  16. Jester.D

    Jester.D Aktives Mitglied

    Bremse treten und Schluss machen sind nicht identisch! Wenn ich beim Autofahren auf die Bremse steige heißt das noch lange nicht, dass ich nie wieder Auto fahre.
    Klar soweit?

    Und - aber ja - meine Sache.
     

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